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Kupfersulfat

Kupfersulfat

Kupfersulfat (oder Kupfervitriol) zählt zu den häufigsten Verbindungen des Kupfers. In Wasser löst es sich leicht, seine wässrige Lösung ist blau. In Lebensmitteln wird Kupfersulfat unter der Bezeichnung E519 vor allem zur Erhöhung des Mineralstoffgehalts, als Trennmittel und als Konservierungsmittel eingesetzt.

Kupfer ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das bei der Erhaltung der Gesundheit eine wichtige Rolle spielt. Es trägt zum ordnungsgemäßen Funktionieren des Immunsystems bei und hilft dem Körper dabei, seine Eisenspeicher zu verwerten. Es ist an der Bildung der Bindegewebe beteiligt und unterstützt die Erhaltung gesunder Knochen.

Zu den weiteren Funktionen des Kupfers gehört der Schutz der Zellen und des Nervensystems vor oxidativem Stress. Eine ausreichende Kupferzufuhr kann auch zur Vorbeugung von Blutarmut beitragen, da der Körper Eisen in Gegenwart von Kupfer in Hämoglobin umwandeln kann. Es steigert die Verwertung des Kalziums und unterstützt dadurch die Knochengesundheit. Es sorgt für die Elastizität der Bindegewebe und für die ordnungsgemäße Bildung des Kollagens. Kupfer spielt bei der Bekämpfung von Entzündungen und bei der Stärkung des Immunsystems eine Rolle und verbessert die Qualität der Haut und der Haare. Es kann außerdem dabei helfen, den Cholesterinspiegel zu senken sowie die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen zu lindern. (1)

Schon ein leichter Kupfermangel kann negative gesundheitliche Folgen haben. Dazu zählen zum Beispiel Blutarmut, unregelmäßiger Herzschlag, Blässe, Gelenkbeschwerden und Störungen der Knochenentwicklung. Hervorragende natürliche Kupferquellen sind Nüsse, Sonnenblumenkerne, Backpflaumen, Leber und Meeresfrüchte.