Thymian (Thymus vulgaris) – Blätterauszug

Thymian (Thymus vulgaris) ist eine in Südeuropa und im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze, die aufgrund ihrer antibakteriellen und konservierenden Eigenschaften bereits bei den Ägyptern bekannt war und zur Einbalsamierung von Mumien verwendet wurde. Die Pflanze wird auch vom griechischen Arzt Dioskurides erwähnt und ihr Name leitet sich vom griechischen Wort „thymos“ ab, was „rauchen“ bedeutet. Thymian wurde auch als Räucherwerk verwendet, da beim Verbrennen der Blätter ein angenehmer Duft entsteht. In Europa glaubte man, dass Thymian Feen anlockt, und in der Vergangenheit glaubten römische Soldaten, dass ein Thymianbad vor der Schlacht ihnen Mut verlieh.

Heilwirkungen von Thymian

Thymian enthält die Vitamine A, B und C sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Kalium, Natrium, Phosphor, Magnesium, Kupfer, Zink und Mangan. Seine wichtigsten Wirkstoffe sind die enthaltenen Aminosäuren Leucin, Isoleucin, Threonin, Lysin, Tryptophan und Valin. Seine ätherischen Öle sind Carvacrol, Acineol, Thymol, Borneol und Linalool.

Seine ätherischen Öle helfen bei der Behandlung von Atemwegsbeschwerden, reinigen die Atemwege und lindern Atembeschwerden. Thymian ist entzündungshemmend, hilft also, Halsschmerzen zu lindern und bekämpft  bakterielle oder Pilzinfektionen. Er lindert Husten und Katarrh und wird daher bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen empfohlen.

Die Blätter der Pflanze können auch äußerlich angewendet werden, da sie als Umschlag die Haut beruhigen und Reizungen lindern, sodass Akne, Hautverletzungen und Insektenstiche damit wirksam behandelt werden können. Damit lässt sich die Haarfettung reduzieren, da Thymian die Talgdrüsen der Kopfhaut reguliert. Er sorgt nicht nur äußerlich für die Schönheit der Haut. Seine Antioxidantien binden freie Radikale, die unter anderem eine vorzeitige Hautalterung verursachen.

Freie Radikale sind nicht nur für die Schädigung der Haut verantwortlich, sondern auch für die Entstehung von Krebs. Auch in diesem Bereich helfen die Antioxidantien des Thymians, insbesondere bei der Behandlung von Brust- oder Darmkrebs.

Thymian hilft bei der Blutbildung. Das Einatmen seines Aromas hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Aufgrund seiner krampflösenden Wirkung lindert er Migränekopfschmerzen und hilft bei schmerzhafter Menstruation.

Er wirkt harntreibend, hilft bei der Entgiftung und vertreibt im Darm lebende Parasiten.

Was sagt die Wissenschaft?

Israelische Forscher untersuchten die Wirkung verschiedener Kräuter auf die H. pylori-Bakterien. Helicobacter pylori ist häufig für Magengeschwüre verantwortlich. Basierend auf den Experimenten konnte der Thymianextrakt das Wachstum der H. pylori-Bakterien wirksam hemmen.

Verwendung

Dank der entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung von Thymian kann er zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Er lindert Husten und löst Schleim auf.

Er ist krampflösend und lindert die Menstruationsbeschwerden und Kopfschmerzen.

Dank seiner antibakteriellen und fungiziden Wirkung ist er eines der besten natürlichen Gegenmittel gegen Candida albicans, kann aber auch zur Bekämpfung anderer Infektionen eingesetzt werden, z.B. gegen H. pylori, der Magengeschwüre verursacht. . Er reinigt und desinfiziert die Haut, lindert Entzündungen nach Insektenstiche, Akne oder Ekzeme und reduziert außerdem die Fettigkeit der Haare durch die Regulierung der Talgdrüsen der Kopfhaut.

Wichtig ist seine Unterstützung der Blutbildung. Er senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und kann aufgrund seines Tryptophangehalts bei der Behandlung von Depressionen helfen. Thymian ist ein gutes Entgiftungsmittel, der dank seiner Antioxidantien dazu beiträgt, Krebs vorzubeugen und die Haut jung zu halten.

Er vertreibt im Darm lebende Parasiten.

Referenzen

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8698668/

https://www.mccormickscienceinstitute.com/resources/culinary-spices/herbs-spices/thyme

Cosentino S, Tuberoso CI, Pisano B, et al. In-vitro antimicrobial activity and chemical composition of Sardinian Thymus essential oils. Lett Appl Microbiol 1999 Aug;29(2):130-5. 1999. PMID:12470.

Kulevanova S, Kaftandzieva A, Dimitrovska A, et al. Investigation of antimicrobial activity of essential oils of several Macedonian Thymus L. species (Lamiaceae). Boll Chim Farm 2000 Nov-2000 Dec 31;139(6):276-80. 2000. PMID:12460.

Meeker HG, Linke HA. The antibacterial action of eugenol, thyme oil, and related essential oils used in dentistry. Compendium 1988 Jan;9(1):32, 34-5, 38 passim. 1988. PMID:12490.

Name:
Thymian (Thymus vulgaris) – Blätterauszug

Lateinischer Name:
Thymus vulgaris

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